Stiftung Heimatwerkschule Ballenberg



Stiftungszweck

Die Stiftung trägt durch ihre Tätigkeit bei zur Erhaltung von Schweizerischem Kulturgut. Sie pflegt u.a. einerseits traditionelle, auch seltene vom Aussterben bedrohte Handwerke und Kunsthandwerke.

Sie fördert anderseits aber auch zeitgenössisches Handwerk und Kunsthandwerk. Sie widmet sich ferner Fragen der Volkskunde und der Denkmalpflege.

Sie regt zur Auseinandersetzung bei Fachleuten an, und sie weckt das Interesse und fördert das Verständnis in breiten Bevölkerungskreisen.

Die Stiftung leistet einen Beitrag an die Bildung von Jugendlichen wie von Erwachsenen. Sie berücksichtigt dabei insbesondere auch die Bedürfnisse der bäuerlichen Bergbevölkerung. Sie ist offen für Besucher aus allen Regionen der Schweiz und aus allen Ländern. Sie ermöglicht die Begegnung von Menschen aus allen Schichten und Kulturen.

Diesem Zwecke dienen insbesondere:
– Unterstützung von Kursen und Lagern
– Unterstützung von Veranstaltungen wie Vorträgen, Tagungen, Seminaren
– Förderungen von Publikationen und Lehrmitteln
– Zurverfügungstellung von Räumen und Einrichtungen an andere Institutionen und Organisationen für Veranstaltungen

Geschichte

Während gut vier Jahrhunderten wurde die in einem Park am Zürichsee gelegene Gebäudegruppe „Mülenen“ als Mühlebetrieb und herrschaftlicher Wohnsitz genutzt.

1948 übernimmt das Schweizer Heimtatwerk auf Initiative seines Leiters, Ernst Laur, die Liegenschaft und baut sie zum Sitz der Heimatwerkschule aus.

Die Heimatwerkschule diente der handwerklichen Ausbildung des Bauernstandes. Dazu fanden an der Schule in Richterswil, wie auch in umliegenden Dörfern ein- bis mehrwöchige Kurse für Holzbearbeitung, Zimmermanns- und Maurerarbeiten, sowie Handweben statt.

1996 gründet das Heimatwerk der Schweiz und das Freilichtmuseum Ballenberg die Stiftung Heimatwerkschule Ballenberg.

Die Stiftung Heimatwerkschule Ballenberg hat den Zweck, das Schweizerische Kulturgut Handwerk zu erhalten und an Erwachsene, wie auch an Jugendliche zu vermitteln. Sie pflegt einerseits traditionelle, auch seltene vom Aussterben bedrohte, wie auch zeitgenössische Handwerke und Kunsthandwerke.

1996 eröffnete die Heimatwerkschule Ballenberg, unter der Leitung von Marcel von Reding, gleich beim Eingang West des Freilichtmuseums Ballenberg, das Kurszentrum Ballenberg.

1997 wird der Keramiker Adrian Knüsel Leiter des Kurszentrums Ballenberg. Während über 20 Jahren organisiert er und sein Team über 3’000 Kurse mit rund 30’000 Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer.

2019 übernimmt Philipp Kuntze die Leitung des Kurszentrums Ballenberg.

2020 stimmen die Stiftungsräte der Stiftung Heimatwerkschule Ballenberg und der Stiftung Freilichtmuseums Ballenberg stimmen der Gründung der Dachstiftung Ballenberg und der Zusammenlegung des operativen Geschäfts zu.

 

Philipp Kuntze (Geschäftsführer), Peter Flück (Präsident des Stiftungsrats),
Martin Michel (Geschäftsführer Freilichtmuseum Ballenberg)

Stiftungsrat Heimatwerkschule Ballenberg

Der Stiftungsrat besteht aus 11 Personen.

Peter Flück
Präsident des Stiftungsrats
Postgasse 39
CH-3800 Interlaken
+41 79 208 28 12
peter.flueck@postgasse39.ch

Bernadette Hänni
Vizepräsidentin

Ivan Buck
Stiftungsratsmitglied

Claudia Cattaneo
Stiftungsratsmitglied

Hans Ulrich Glarner
Stiftungsratsmitglied

Ariane Klemm Hügle
Stiftungsratsmitglied

Peter Knutti
Stiftungsratsmitglied

Daniel Schild
Stiftungsratsmitglied

Erich Sterchi
Stiftungsratsmitglied

Manuel Strasser
Stiftungsratsmitglied

Ursula Trunz
Stiftungsratsmitglied

Kontakt Stiftung
Stiftung Heimtatwerkschule Ballenberg
Museumsstrasse 96
CH-3858 Hofstetten BE
+41 33 952 80 40
info@ballenbergkurse.ch