Monique Millard-Helfer

Zur Arbeit mit dem Werkstoff Stroh kam ich durch das Engagement meiner Eltern, Frédéric und Liselotte Helfer. Gemeinsam mit meiner Schwester Christine wurde ich von ihnen schon früh mit dem „Stroh-Virus“ infiziert. Als Kinder/Jugendliche begleiteten wir unsere Eltern u.a. zu den jährlichen Strohflecht-Wochen im Freilichtmuseum Ballenberg, wo wir unter dem Oberentfelder Strohdachhaus die verschiedenen Facetten des Stroh-Handwerks vorführten. Nach Abschluss der Ausbildung zur Lehrerin nahm ich nebst Teilzeitanstellungen (seit 2005 an der Sek I-Stufe in Unterseen) auch das Studium der Geschichte an der Universität Bern auf, das ich 2010 abschloss. Man könnte sagen, dass ich auch da nur „Stroh im Kopf“ hatte: In meiner Lizentiatsarbeit untersuche ich den Aufschwung, die Krisen und den Untergang der schweizerischen Stroh- und Hutgeflechtindustrie zwischen 1800 und 1974. Dieses Jahr übernahm ich das Amt der Präsidentin der Schweizerischen Stiftung Strohverarbeitung von meinem Vater, um seine Passion weiterzuführen.

Kontakt

stroh.helfer@gmx.ch

www.strohstiftung.ch

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