2014

1. Internetauftritt der Fondation Jumelles

Im Rahmen der Überarbeitung der Homepage des Kurszentrums Ballenberg erhielt unsere Stiftung eine eigene Webseite, welche folgende Rubriken umfasst:

  • Porträt
  • Prix Jumelles
  • Tätigkeitsberichte
  • bisherige Preisträger

Für die wesentlichsten Inhalte liegt eine französische Fassung vor.
Wir danken allen, die zu dieser gelungenen Plattform ihren Beitrag geleistet haben.

 

2. Prix Jumelles

2014 stand wiederum im Zeichen des „Prix Jumelles“. Der Stiftungsrat traf sich am 28. Januar 2014 zu seiner ordentlichen Jahressitzung. Am 23./24. Juni nahm er als Jury des Prix Jumelles die Nominierungen sowie am 5./6. September die Bestimmung der Preisträger vor.

Die Jury war begeistert von der guten gestalterischen und inhaltlichen Qualität der 77 eingesandten Dossiers. Sie zeigen eindrücklich, was im Schweizer Handwerk heute möglich ist. Die Auswahl fiel nicht leicht, die Entscheidungen erfolgten aber immer einstimmig.

Aus den 62 Bewerbungen für gutes Handwerk „L’intelligence de la main“ wurden folgende 14 Handwerker und Handwerkerinnen für den Prix Jumelles 2014 nominiert:

  • Maria Pia Amabile, Modedesign, Schneiderin
  • Barbara Amstutz, Silberschmiedin
  • Christine Aschwanden, Keramikerin
  • Heinz Baumann, Möbelschreiner
  • Daniela Beer, Leder Modedesignerin
  • Doris Berner, Schmuckgestalterin
  • Jérôme Blanc, Drechsler
  • Nando Crivelli, Messermacher
  • Anne de Haas, Weberin
  • Valérie de Roquemaurel, Glasbläserin
  • Nathalie Heid, Keramikerin
  • Beat Lüthi, Schreiner
  • Brigit Naef, Buchbinderin
  • Sara Spirig, Keramikerin

Der mit CHF 10’000 dotierte Prix Jumelles 2014  in der Kategorie „L’intelligence de la main“ ging an Barbara Amstutz.

 

Die Jury verlieh anlässlich der fünften Preisverleihung und um den Kontext und die gute Qualität der eingereichten Arbeiten hervorzuheben gleich zwei weitere zusätzliche und aussergewöhnliche Preise:

Mit einem Prix de reconnaissance von CHF 5’000 zeichnete die Jury Heinz Baumann aus.

Einen Prix d’encouragement von CHF 2’000 erhielt Valérie de Roquemaurel.

 

Aus den 15 Bewerbungen für gute Vermittlung „Le transfert du savoir-faire“ wurden die folgenden 4 Projekte für den Prix Jumelles nominiert:

  • DesignSchenken, Franziska Bründler
  • Werkspuren, Viktor Dittli und Team
  • Flechtwerk und Textilgestaltung, Monika Künti
  • Wagnerei, Simon Oehrli und Hans Lüscher

Der mit CHF 10’000 dotierte Prix Jumelles 2014 in der Kategorie „Le transfert du savoir-faire“ ging an „Werkspuren“, die führende Fachzeitschrift für den Gestaltungsunterricht.

Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie hier.

 

prix_NINA_MANN_C_219260a4 (Kopie)

Die Preisverleihung fand dieses Jahr bei bestem Wetter und einmaliger Stimmung im Gutshof von Novazzano im Freilichtmuseum Ballenberg statt. Georg Traber zeigte im Hintergrund zur Preisverleihung, wie aus einem traditionellen Leiterwagen eine Sanduhr samt Pendel und Unruhe werden kann. Für klangliche Begleitung sorgte das Vokaltrio NØRN.

Kurszentrum Ballenberg

Der Tessiner-Gutshof von Novazzano bildete den einmaligen Rahmen für die Ausstellung, welche vom 6. September bis 31. Oktober dauerte. Adrian Knüsel, Leiter des Kurszentrums Ballenberg, zeichnete verantwortlich für deren Planung und Realisierung. Er verstand es ausgezeichnet, für die doch recht unterschiedlichen Objekte und Projekte einen passenden Platz in den einzigartigen Interieurs zu finden, sie ins richtige Licht zu setzen und damit optimal zur Geltung zu bringen. Er wurde dabei tatkräftig von seinem kleinen Team unterstützt. Auch konnte er auf die professionelle Mithilfe einiger Mitarbeitenden des Freilichtmuseums zählen.

Kurszentrum Ballenberg

Dank diesem uneigennützigen Engagement vor Ort konnten die Kosten in Grenzen gehalten werden für die aufwendige, jedoch sehr gelungene Ausstellung.

Entsprechend begeistert waren denn auch sowohl die Ausstellenden wie die zahlreichen Besucher. (Das Freilichtmuseum Ballenberg registrierte 62’495 Eintritte während der Dauer der Ausstellung.)

Die Tatsache, dass Pro Helvetia das Projekt „Prix Jumelles“ als unterstützungswürdig wertete, und wir in der Folge deren Logo auf dem Ausstellungsgelände und -Katalog ersichtlich anbringen konnten, fand ebenfalls viel Beachtung. Pro Helvetia leistete einen Beitrag von CHF 10’000 an die Ausstellung.

Es spricht für sich selbst, dass die Leitung des Freilichtmuseums Ballenberg bereits heute ein grosses Interesse angekündigt hat, dass auch die nächste Preisverleihung Prix Jumelles mit Ausstellung wiederum auf ihrem Gelände stattfinden kann.

Die Nominierten des fünften Prix Jumelles 2014, vorgestellt in der Publikation Handwerk: